Speisen-Wiki

Hier finden Sie einen Auszug aus unseren Speisen. Lassen Sie sich verführen!

Baba Ganoush: 
Die leichte, schmackhafte Auberginencreme wird mit Tahina und orientalischen Gewürzen zubereitet, und als Beilage zu Fleischgerichten und Falafel serviert oder einfach als Dip mit Brot genossen.

Blintz: Neben Pfannkuchen und Crepes gibt es auch die aus biblischen Zeiten bekannten Blintz oder Blini, die von den Sklaven noch zu vorchristlicher Zeit als Symbol für die wiederkehrende Sonne eine besondere Stellung im Speiseplan hatten. Blintz werden sowohl süß, mit Apfel, Rosinen oder Honig, als auch salzig in unterschiedlichen Varianten, beispielsweise mit Käse, Fleisch oder Kaviar, serviert.

Burekas:
 gebackene Blätterteigtaschen mit einer Kartoffel- oder Käse-Füllung, die mit Sesamkörnern bestreut sind.

Couscous: 
ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche. Er wird aus befeuchtetem, zu Kügelchen zerriebenem Hartweizengrieß hergestellt. Couscous wird nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser oder direkt in einem kochenden Gericht gedämpft und schmeckt hervorragend zu orientalisch gewürztem Fleisch, aber auch Gemüse und Käsegerichten.

Cubbeh: Kobeiba, Cubbeh, Kubbah oder Içli Köfte. Allein die Vielfalt der Bezeichnungen zeugt bereits von der großen Beliebtheit der eierförmigen Bällchen. Die  gefüllten Klöße werden aus Bulgur oder Reis und Fleisch hergestellt und machen sowohl als Fingerfood mit Joghurtsoße oder als Hauptgericht mit Beilagen eine gute Figur.

Falafel:
 Das bekannte israelische Nationalgericht wurde im 20 Jahrhundert in dem Wunsch, sich von ihrer europäischen Vergangenheit zu befreien aus der örtlichen Küche Palästinas übernommen.[¹] Die frittierten Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen werden gerne im Pita-Brot mit Salat, Tahina und Gemüse serviert.

Gefilte Fisch:
 ein bei aschkenasischen Juden beliebtes, kaltes Fischgericht, das besonders am Shabbat und an Feiertagen als Vorspeise gegessen wird. „Gefillte Fisch“ ist auch unter Nichtjuden bekannt und gilt in Amerika und Europa vielerorts als jüdische Speise schlechthin. Jedoch handelt es sich nicht um „gefüllten Fisch“, sondern um eine ganz eigene Zubereitung.

Hummus:
 Hummus ist eine der berühmtesten, orientalischen Spezialitäten, die aus pürierten Kichererbsen, Tahina, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch, Petersilie und Kreuzkümmel hergestellt wird. Seine genaue Zusammensetzung ist jedoch streng geheim und macht die Besonderheit dieses köstlichen Pürees aus.

Latkes: Die jüdische Variante von Kartoffelpuffer, welche vor allem zu Chanukka, dem jüdischen Lichterfest, gegessen werden.[²]

Malabi: Cremiger, süßer Milchpudding mit dem Geschmack von Rosen. Die traumhafte Kombination dieser zarten Geschmäcker erfreut sich nicht zu unrecht immer größerer Popularität auch in der gehobenen Küche und gehört zu den klassischen israelischen Desserts.

Rugelach: Man munkelt, dass die Rugelach und die französischen Croissant denselben Wiener Erfinder haben. Jedoch umhüllt bei diesem speziellen Gebäck ein flaumiger Hefeteig die leckere, meist Schokoladenfüllung. Nicht zu unrecht behauptet das Israelmagazin:[³]

Wer sie einmal gegessen hat und Anhänger von Backwaren ist, der kommt nicht so schnell wieder von ihnen los!

Sabich: Dieses Gericht kann man wohl mit  nichts vergleichen! Die Kombination von Aubergine, pochiertem Ei, verschiedenem Gemüse mit Pita-Brot und zweierlei Soßen ist laut Nicole Öhlmann von gourMETTs „das bestgehütete israelische Staatsgeheimnis.“[4] Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Shawarma: Zart gegrilltes Lammfleisch wird kombiniert mit den extravaganten Gewürzen des nahen Ostens und der feinen Säure frischer Zitronen, wodurch dieses typische orientalische Fleischgericht seinen besonderen Geschmack erhält. Dazu gibt es klassisch Tahina, eingelegtes Gemüse und frisches Fladenbrot.

Shakshuka: Nicht nur Green Kitchen Stories und Designsponge sind begeistert von der Kombination aus Tomaten, Paprika, frischen Eiern und geschmackvollen Gewürzen.[5] Die Bloggerin Okka beschreibt auf Slomo[6]

viele Gründe für Shakshuka. Weil es kalt und verregnet ist und das Leben endlich wieder wie Sommer schmecken muss. Weil es warm und sonnig ist und Shakshuka so gut zur Leichtigkeit eines solchen Tages passt. Weil es wenig Besseres gibt, als die letzten Soßenreste noch mit einem Stück Milchpide wegzustippen. Außer vielleicht: das Ei anzustechen, das dann goldgelb zerfließt, und es, zusammen mit ein bisschen Soße, mit einem Stück Milchpide aufzustippen.

Tahina: 
Die Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern wird auch gerne als Dip gereicht, ist aber vor allem zur Herstellung von Hummus und anderen israelischen Gerichten unabdingbar.

Tscholent / Schalet:

Schalet ist die Himmelspeise / Die der liebe Herrgott selber / Einst den Moses kochen lehrte / Auf dem Berge Sinai

besingt Heinrich Heine diesen köstlichen aschkenasischen Eintopf, dessen Ursprung wahrscheinlich in Spanien liegt. Es besteht in seinen Grundzutaten aus Fleisch, Bohnen, Graupen und Kartoffeln und wird traditionell zum Shabbat gereicht.[7]

Zigarim: Auch in diesem leckeren Snack zeigt sich Israels enge Verbindung mit der orientalischen Küche. Die knackigen Teigröllchen, die in Ihrer Form an eine Zigarre erinnern sind je nach Geschmack mit fein gewürztem Gemüse oder Fleisch gefüllt und eigenen sich hervorragend als Fingerfood oder Snack für Zwischendurch.

 

 

Einzelnachweise


  1. Wikipedia über Falafel
  2. Wikipedia über Latkes
  3. Das Israelmagazin in seinem Israel-ABC zu Rugelach
  4. Sabich – Das bestgehütetste Geheimnis Israels
  5. Rezepte zu Shakshuka und Hummus auf Designsponge (engl.)
  6. Ein weiteres Rezept zu Shakshuka von Okka auf ihrem Blog
  7. Wikipedia über Tscholent